Auszeichnungen
HSG WBW und TV Büttelborn trennen sich im Derby 41:41 – (20:22)
Das Derby zwischen dem TV Büttelborn und der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden hielt genau das, was man sich im Vorfeld versprochen hatte. Emotionen, Tempo, Führungswechsel und am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Die HSG startete nicht optimal in die Partie und geriet früh in Rückstand. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken und fand immer besser ins Spiel. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich die HSG häufiger im Eins-gegen-eins durch und erspielte sich klare Torchancen. Vor allem Niels Jäger und Oliver Schielke waren kaum zu stoppen und prägten den Angriff mit wichtigen Treffern. Schritt für Schritt übernahm die HSG die Kontrolle und ging schließlich mit einer 22:20-Führung in die Halbzeitpause.
Für den zweiten Durchgang hatte man sich vorgenommen, defensiv stabiler zu stehen und das Büttelborner Angriffsspiel intensiver unter Druck zu setzen. Dies gelang allerdings nicht wie erhofft und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich beide Mannschaften immer wieder abwechselnd die Führung holten. Die Schlussphase glich schließlich einem echten Krimi. Drei Minuten vor Schluss ging die HSG erneut in Führung, Büttelborn kassierte kurz darauf eine rote Karte, eigentlich die perfekte Gelegenheit, das Spiel endgültig zu entscheiden. Doch erneut fanden die Gastgeber eine Antwort.
Als die HSG anschließend selbst eine Zeitstrafe hinnehmen musste, kippte die Partie ein weiteres Mal. Dennoch gelang es, eine Minute vor dem Ende erneut in Führung zu gehen. Nach einem wichtigen Ballgewinn 30 Sekunden vor Schluss schien der Sieg greifbar, doch in Unterzahl und gegen eine offene Manndeckung verlor die HSG den Ball. Büttelborn nahm 14 Sekunden vor Schluss das Timeout und traf tatsächlich noch zum 41:41-Ausgleich.
Damit endet ein emotionales und temporeiches Derby mit einem Ergebnis, das dem Spielverlauf entspricht. Gleichzeitig zeigte das Duell aber auch die Qualitäten der HSG, vor allem offensiv, wo die Mannschaft 41 Treffer erzielte. Defensiv gilt es weiter zu arbeiten, denn die 41 Gegentore sind zu viel und werden in den kommenden Wochen im Fokus stehen.
Aufstellung HSG WBW:
David Pawlus, Jan Kraft – Benedict Spengler (1), Niels Jäger (8), Marius Heinrich (2), Dennis Flach, Thiemo Königstein (3), Enrico Pittaro (1), Luca Vatter (3), Maurice Kom Tchuenguem (1), Oliver Schielke (11), Nick Marlon Arz, Nick Januschkowetz (1), Mika Patella, Ole-Henrik Lüdtke (9/6), Lukas Huberty (1)






















