Die Meisterschaft der Damen 1 ist vertagt

15.04.2018

Anstatt den Titelgewinn am vorletzten Spieltag perfekt zu machen, versagten den Oberliga-Handballerinnen der HSG WBW bei der HSG Rodgau Nieder-Roden leider die Nerven. Trotz der 26:35 (11:18)-Niederlage haben sie es aber weiter selbst in der Hand und können sich am Samstag zum Rundenfinale um 19 Uhr gegen den TV Hüttenberg den Traum vom Aufstieg in die Dritte Liga vor eigenem Publikum erfüllen.

„Das war ein gebrauchter Tag“, sah Jackie Johnson keine ihrer Stammspielerinnen in Normalform am Samstagabend. Nur Sonja Zorenc aus der zweiten Mannschaft und der jungen Patricia Becker konnte die Trainerin eine gute Leistung bescheinigen.
Insgesamt vermochte ihr Team dem Druck nicht standzuhalten, leistete sich ungewohnt viele individuelle Fehler. „Wir waren nicht präsent. Und dass wir vom Gegner überrannt werden, habe ich so noch nicht erlebt in meiner Zeit bei der HSG WBW“, musste sich Johnson vor allem in der zweiten Halbzeit wundern.

In der ersten Hälfte hatten die WBW-Frauen mit großem Pech bei Latten- und Pfostentreffern zu kämpfen. So gerieten sie ab dem 7:7-Gleichstand (11.) über 7:10, 8:14 und 10:17 bis zur Pause mit 11:18 in Rückstand. Dieser wuchs dann bis auf zehn Tore an. Erst als die Niederlage schon besiegelt war, lief es beim Tabellenführer in den letzten zehn Minuten besser. „Dann sind wir wieder mehr in die Tiefe gegangen“, so Johnson.
Nun liegt sie mit ihrer Mannschaft nur noch einen Punkt vor der TSG Oberursel, die gegen Eibelshausen/Ewersbach mit 33:27 gewann. Am Samstag muss also unbedingt ein Sieg her für den Spitzenreiter gegen Hüttenberg.

Spielfilm: 1:2, 4:3, 6:4, 7:7, 10:7, 14:8, 17:10, (18:11), 20:12, 22:14, 23:15, 27:15, 29:17, 31:21, 33:24, 35:26.

HSG WBW-Tore: Celina Schwarzkopf (10/7), Nicole Hartweck (4), Sonja Zorenc (4), Susan Leibl (3), Patricia Becker (3/1), Nadine Eilers (2). 

 

 

 

 

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